Warum Sie sich für ein „Massivhaus“ entscheiden sollten:

Wir haben uns bei der Unternehmensgründung vor fast 15 Jahren entschieden, unsere Häuser in konventioneller Massiv- und nicht in Fertigbauweise (so genannte „Holzrahmenbauweise“) zu errichten, und zwar aus vielen nachfolgend genauer erläuterten „ guten“ Gründen ...

1. Luftdichtigkeitskonzept

Eine elementare Voraussetzung, um ein maximales Maß an Wärmedämmung der Gebäudehülle zu erreichen, ist eine minimale Luftwechselrate. Durch die Einführung der Energieeinsparverordnung gab der Gesetzgeber eine genaue Richtlinie bzgl. der Luftdichtigkeit von Wohngebäuden vor, weil, u. a. an undichten Gebäudeteilen beim Abkühlen die Gefahr von Tauwasser bei entweichender Warmluft besteht.Feuchte Wände und Decken verlieren nicht nur Ihre Wärmedämmwirkung, sondern eignen sich auch als idealer Nährboden für Schimmelbildung; die gesundheitlichen Risiken sind jedem bekannt. Besonders gefährdet sind hierbei die so genannten „leichten Konstruktionen“ (Fertighauswand), die aus mehreren aufeinander liegenden Dämmschichten besteht.Grundsätzlich sind jedoch massive Ziegelwandkonstruktionen dicht und dies nicht nur im Anfangsstadium, sondern aufgrund der hohen Formbeständigkeit der Ziegelwände auch vor allem dauerhaft. Ein massives und somit auch luftdichtes Ziegelhaus ist nicht nur ein Garant für die dauerhafte Erhaltung des Wärmeschutzes, sondern auch für die Vermeidung von Bauschäden (z. B. Schimmelbildung etc. ) infolge feuchter Decken und Wände bzw. sonstiger Bauteile. Jede Außenwand in Holzrahmenkonstruktionen (also Fertighaus bzw. Holzrahmenbauweise ) muss mit PE Folien, die aufwendig verklebt werden, eine diffusionsdichte Innenhaut erhalten; allerdings verliert jeder Klebstoff mit der Zeit seine Haftbindung und somit die Außenwand jedes Fertighauses seine Luftdichtigkeit!

2. Sommerlicher Wärmeschutz

Schwere (massive) Bauteile sorgen für ein deutlich angenehmeres Raumklima bei hohen Außentemperaturen im Sommer als leichte Fertighauswände! Massive Wände nehmen die Wärmeenergie bei im Sommer noch ansteigenden Lufttemperaturen auf, lassen nur wenig davon in den Innenraum und kühlen somit den Raum ab. Diesen Effekt kennt jeder, der bei hohen Außentemperaturen im Sommer in eine alte Kirche oder in eine Burg (dicke massive Außenwände) geht; es ist angenehm kühl! Massive Ziegelwände kompensieren durch ihr hohes Wärmespeichervermögen hohe sommerliche Temperaturen und harmonisieren dadurch das Raumklima bzw. die Raumtemperatur im Inneren des Wohngebäudes.

3. Wärmedämmkennzahlen und U-Wert

Ein einschaliges Ziegelmauerwerk in den mittlerweile üblichen Wandstärken von 36,5 oder 42,5 cm erreicht einen U-Wert, je nach Art und Stärke des Steines, von 0,17 - 0,28 W/qm.K. Um bei einem einfachen Mauerwerk, z.B. Kalksandstein, 24 cm stark, einen vergleichbaren U-Wert zu erreichen, ist eine zusätzliche Dämmschicht (Vollwärmeschutz) aus Styropor in einer Stärke von 12 - 24 cm notwendig. Bei einer Leichtbauweise ( Fertighaus und Holzrahmenbauweise ) müssen aufwendige mehrschichtige Wände konstruiert werden, in einer Stärke von 0,30 - 0,45 m, um auf die o.g. K-Werte zu kommen ( vgl. auch hier das Problem des Verklebens der PE-Folien in Bezug auf dauerhafte Dichtigkeit ). Von entscheidendem Vorteil ist die Wärmespeicherfähigkeit bei massiven Ziegelwänden, die sich direkt auf das Wohlgefühl des Bewohners auswirkt. Ein nicht unerheblicher Teil der gespeicherten Wärme wird - in der Regel in der Nacht - wieder in den Raum abgegeben, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ein Massivhaus deutlich langsamer auskühlt und somit gegenüber der Leichtbauweise energieeffizienter „arbeitet“.

4. Feuchtigkeit – diffusionsoffene Wandaufbauten

Feuchtigkeit hemmt die Wärmedämmeigenschaften eines Baustoffes immens! Für das thermische Verhalten einer Wandkonstruktion ist nicht nur die Wärmedämmung entscheidend, sondern auch die Konstanz der Wärmedämmeigenschaften des Baustoffes unter Feuchtigkeitseinfluss. Massive Ziegelwände haben, da es sich hierbei um ein diffusionsoffenes Baumaterial handelt, die niedrigste Ausgleichsfeuchte aller Wandbaustoffe, d.h. sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese sehr rasch wieder ab.

Häufig werben Fertighaushersteller mit folgenden, vordergründigen, bei genauem Hinsehen nicht haltbaren „Vorteilen“:

1. Fertighäuser sind billiger!

Diese Aussage ist richtig! Allerdings heisst das nicht, dass diese auch kostengünstiger sind! Selbstverständlich kommt es des Öfteren vor, dass wir Vergleichsangebote für Kunden erstellen, die bereits ein Fertighausangebot haben. Es war bisher immer so, dass wir bei gleichem Grundriss und vor allem bei gleichem Leistungsumfang, 5 – 15 % günstiger sind. Das trifft nicht nur auf uns zu, sondern auf nahezu alle Massivhausanbieter. Es ist ohne Zweifel richtig, dass bei einem Fertighaus die verwendeten Materialien deutlich günstiger („minderwertiger“) sind und sicher die Produktion aufgrund höherer Stückzahlen und Serien bzw. standardisierten Grundrissen kostengünstiger verläuft; allerdings „überkompensieren“ die fertigungsunabhängigen Kosten, wie Werbung ( jeder Hersteller hat aufwendige Häuser in Musterhaus- zentren samt Personal ), Verkaufsprovisionen und sonstige Gemeinkosten diese geringeren Produktionskosten und somit ist jedes Fertighaus teurer als ein „vergleichbares“ Massivhaus. Ein Fertighaus erscheint auf den „ersten Blick“ als das günstigere; dies allerdings nur deswegen, weil sich der angebotene Leistungsumfang auf ein absolutes Minimum beschränkt und grundsätzlich elementare Dinge, die zwingend notwenig sind, fehlen ( Erdarbeiten, Einmessungskosten, Baustrom, Wasser und noch vieles mehr ), diese werden dann später sehr teuer „nachberechnet“.

2. Bauzeiten

Fertighausanbieter werben mit kurzen Bauzeiten. Richtig ist, dass das reine Aufstellen eines Fertighauses schnell vonstatten geht. Hierbei wird oft nicht berücksichtigt, dass die Häuser im Werk vorproduziert sind; rechnet man diese Produktionszeit hinzu, so ist die Bauzeit mindestens genauso lang wie bei uns! Unsere Bauzeit zur schlüsselfertigen Erstellung beträgt maximal 5 Monate, unter Einhaltung aller systembedingten Trocknungszeiten.

3. Ansprechpartner, Verantwortliche

Variante Fertighaus:

Alle Vorgespräche finden mit - häufig fachunkundigen - Verkäufern statt, bei denen ab und zu mal ein Architekt, der meist wie der Verkäufer auch auf Provisionsbasis arbeitet, dabei ist. Dieser Architekt erstellt dann die Baueingabeplanung und gegebenenfalls die Detailplanung ( die es oft gar nicht gibt ). Ein weiterer Mitarbeiter führt dann in der Firmenzentrale, die selten „um die Ecke“ liegt, komprimiert auf 1 bis max. 2 Tage die Bemusterungen durch, d.h. die Kunden müssen in 1 oder 2 Tagen alles aussuchen, ( Fenster, Rollladenfarbe, Fensterbänke, sanitäre Objekte, Innentüren, Haustür, Böden, Fliesen, Treppen, Geländer, um hier nur einige Dinge zu nennen ).Für die Bauabwicklung ist dann ein Bauleiter zuständig. Von buchhalterischen Dingen etc. wollen wir hier gar nicht sprechen!

Variante KREATIV-MASSIVHAUS GmbH:

Sie haben es von Anfang an - vom ersten Kontakt bis zur Fertigstellung Ihres Hauses - nur mit 2 Fachleuten zu tun: Ralf Klundt ( Planung und Bauleitung ) und Andreas Müller ( Kaufm. Bereich, Kalkulation etc. ) und wenn Sie anrufen, sprechen Sie immer mit dem Richtigen, egal wer am Telefon ist!
... oder noch besser, kommen Sie doch einfach vorbei, wir sind nämlich „ um die Ecke “!